Kovac über seine Karriere: «Niemals aufgeben, immer weiter»

Kovac über seine Karriere: «Niemals aufgeben, immer weiter»

Dortmund (dpa) – Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac wundert sich über seinen Ruf als «harter Hund». «Da muss ich schmunzeln», sagte der 53-Jährige in einem Interview des TV-Senders Sky. «Wir sind so erzogen worden, dass man es mit guter, harter und ehrlicher Arbeit schaffen kann. Das, was mein Bruder Robert und ich erreichen durften, ist schon immens – aus Berlin-Wedding über die Bundesliga irgendwie zur Nationalmannschaft zu kommen», befand der frühere kroatische Nationaltrainer.

«Das fällt einem nicht in den Schoß», sagte Kovac, dessen drei Jahre jüngerer Bruder seit mehr als zehn Jahren sein Co-Trainer ist. «Niemals aufgeben, immer weiter – das sind wir», sagte er. Seine kroatischen Eltern seien 1970 aus Bosnien-Herzegowina nach Berlin gekommen. «Da muss man schnell Fuß fassen, sich gut integrieren in das ganze Gebilde, was uns dann relativ gut gelungen ist», erzählte der BVB-Coach in dem Interview. «Ich habe eine sehr schöne Kindheit genossen. Das hat mich geprägt und das lebe ich heute noch.»

BVB kooperiert mit Football-Team Pittsburgh Steelers

BVB kooperiert mit Football-Team Pittsburgh Steelers

Dortmund (dpa) – Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will seinen Bekanntheitsgrad in den USA ausbauen. Dazu geht der BVB eine Partnerschaft mit den Pittsburgh Steelers aus der nordamerikanischen Football-Liga NFL ein. Die Vereine wollen ihre Aktivitäten in den Märkten des jeweils anderen Clubs durch Aktionen, Inhalte und Initiativen zur Fanbindung vorantreiben, wie der BVB mitteilte.

Industriegeschichte verbindet

Die Borussia und der sechsmalige Superbowl-Sieger haben nicht nur die schwarz-gelben Vereinsfarben gemeinsam, sondern auch eine industrielle Vergangenheit ihrer Städte. Pittsburgh war seit dem 19. Jahrhundert für lange Zeit der wichtigste Standort der Stahlindustrie in den USA, die Wirtschaftsgeschichte der Stadt weist daher Parallelen zur Ruhrgebietsmetropole Dortmund auf.

«Borussia Dortmund und die Pittsburgh Steelers teilen mehr als nur die Farben – wir teilen das Engagement, Sport und Kultur durch die Kraft unserer Marken zusammenzubringen», sagte Marc Lingenhoff, Geschäftsführer von BVB Americas laut Mitteilung.

Wegen Steuern: Anklage beharrt auf Haftstrafe für Ancelotti

Wegen Steuern: Anklage beharrt auf Haftstrafe für Ancelotti

Madrid (dpa) – Zum Ende der zweitägigen mündlichen Verhandlung im Steuerstrafprozess gegen Starcoach Carlo Ancelotti hat die Anklage wie schon zuvor eine Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten sowie eine Strafzahlung von mehr als drei Millionen Euro beantragt. Das berichteten spanische Medien übereinstimmend. Dem Trainer von Real Madrid wird vorgeworfen, in den Jahren 2014 und 2015 Steuern in Höhe von insgesamt 1.062.079 Euro nicht an den Fiskus abgeführt zu haben. 

Die Verteidigung betonte hingegen erneut, Ancelotti habe sich nur an das gehalten, was ihm seine Berater und Real Madrid gesagt hätten und plädierte auf Freispruch für ihren Mandanten. Er sei schlecht beraten gewesen und die Gehaltsverträge seien «Pfusch» gewesen, zitierte ihn die Nachrichtenagentur Europa Press.

Urteil erst in einigen Wochen

Allerdings schloss der Verteidiger eine Verurteilung des 65-Jährigen offenbar nicht mehr gänzlich aus. In einem solchen Fall müsse die Begleichung der Steuerschuld durch Ancelotti als mildernder Umstand gewertet werden. 

Mit einem Urteil der Audiencia Provincial von Madrid, was in Deutschland einem Landgericht entspricht, ist einem Justizsprecher zufolge erst in einigen Wochen zu rechnen.

Ancelotti hatte in den Anhörungen vor Gericht seine Unschuld beteuert. «Ich habe nie daran gedacht, zu betrügen, weil mir das noch nie passiert ist», sagte er am ersten Sitzungstag am Mittwoch einem Bericht der Sportzeitung «AS» zufolge.

Staatsanwaltschaft sieht «komplexes und verworrenes Geflecht»

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft soll Ancelotti versucht haben, Einnahmen aus seinen Bildrechten durch ein «komplexes und verworrenes Geflecht von Treuhandgesellschaften und zwischengeschalteten Unternehmen» außerhalb Spaniens zu leiten, wie die spanische Sportzeitung «Relevo» berichtete. Die Anklage wertete dies als eine Verschleierungstaktik mit Betrugsabsicht.

Ancelotti betonte vor Gericht jedoch, sein Arbeitgeber Real Madrid habe vorgeschlagen, die Einnahmen aus der Verwertung von Bildrechten so zu kassieren. Er sei davon ausgegangen, dass dies «korrekt» gewesen sei, schrieb «AS».

Ancelotti hatte Real erstmals zwischen 2013 und 2015 gecoacht, bevor er 2016 vom FC Bayern München unter Vertrag genommen wurde. Die zweite Etappe von Ancelotti in Madrid begann im Sommer 2021.

Sportgericht bestätigt Olmos Spielgenehmigung bei Barça

Sportgericht bestätigt Olmos Spielgenehmigung bei Barça

Barcelona (dpa) – Das Tauziehen zwischen dem FC Barcelona und dem spanischen Fußballverband RFEF und La Liga um die Spielberechtigung für Europameister Dani Olmo hat ein Ende. Das oberste Sportgericht des Landes bestätigte die Lizenz des Ex-Leipzigers und auch die seines Landsmanns Pau Víctor bei den Katalanen. 

Die beiden Profis und der Club hatten Rechtsmittel gegen die Verweigerung der Spielgenehmigung eingelegt. Die Richter argumentierten, der Überwachungsausschuss zum Koordinierungsabkommen zwischen RFEF und La Liga sei nicht befugt gewesen, die Spielerlizenzen zu verweigern. 

Verkauf von VIP-Logen brachte Lösung

Das Hin und Her um Olmo hat mit den finanziellen Schwierigkeiten von Barça zu tun. Der hoch verschuldete Club konnte zunächst keine Lösung präsentieren, um die Bedingungen für die Registrierung zu erfüllen. Der Durchbruch kam schließlich durch den Verkauf von VIP-Logen im modernisierten Stadion Camp Nou, obwohl das Team dort noch nicht spielt. Ein arabischer Investmentfonds soll 100 Millionen Euro gezahlt haben. Barcelona konnte diese Summe allerdings nach Ansicht von Verband und Liga erst nach Ablauf der Frist vorweisen.

Falls die Spielgenehmigung endgültig verweigert worden wäre, hätte ein ablösefreier Abgang von Olmo gedroht, der Barça nach Medienschätzung mit über 260 Millionen Euro belastet hätte. Bei seinem Wechsel von RB Leipzig nach Barcelona hatte der offensive Mittelfeldspieler im Sommer 2024 einen Vertrag über 55 Millionen Euro bis 2030 unterschrieben. Er hat Anspruch auf das gesamte Gehalt.

UEFA-Chef: Russland-Rückkehr erst bei Kriegsende

UEFA-Chef: Russland-Rückkehr erst bei Kriegsende

Belgrad (dpa) – UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat eine Rückkehr Russlands in den Weltfußball während des laufenden Angriffskriegs gegen die Ukraine ausgeschlossen. «Ich habe es viele Male gesagt und kann es wiederholen», sagte der Slowene nach dem Kongress der Europäischen Fußball-Union in Belgrad. «Wenn der Krieg aufhört, werden sie wieder zugelassen.»

Russland ist seit Beginn des Angriffs auf die Ukraine im Frühjahr 2022 suspendiert und drängt auf eine Rückkehr auf die internationale Fußball-Bühne. Eine mögliche Aufhebung des Banns steht bei den internationalen Verbänden derzeit nicht auf der offiziellen Agenda, ist aber ein Thema mit großem Konfliktpotenzial hinter den Kulissen. Dem Vernehmen nach hat Russland auch in UEFA-Kreisen Verbündete vornehmlich aus osteuropäischen Ländern.

Infantino: Das würde Rückkehr Russlands bedeuten

«Während Gespräche über einen Frieden in der Ukraine laufen, hoffe ich, dass wir bald das nächste Kapital aufschlagen können und Russland in die Fußballlandschaft zurückbringen können, weil dies bedeuten würde, dass alles gelöst ist», sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino in seinem Grußwort beim Treffen des europäischen Kontinentalverbands. 

Ceferin erklärte, dass wie die Entscheidung zur Suspendierung auch ein Rückkehr-Beschluss gemeinsam mit der FIFA gefällt werden solle. Der Slowene hatte zuletzt wieder für eine Spielerlaubnis von russischen Jugendmannschaften argumentiert, um den Nachwuchsspielern Kontakte außerhalb Russland zu ermöglichen. Die UEFA hält sich auch bedeckt, da vom Weltverband FIFA und dem IOC für den olympischen Sport noch keine öffentlichen Signale für eine Aufhebung der Sperre kamen.

Neuendorf betont klare DFB-Haltung

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte sich schon vor den Sitzungen in Belgrad klar gegen eine derzeitige Rückkehr Russlands ausgesprochen. «Fakt ist, dass sich an der Ausgangslage, die zur Suspendierung russischer Mannschaften geführt hat, leider nichts geändert hat. Unvermindert setzt Russland den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine fort», sagte er.

Nmecha vor BVB-Comeback – Aber andere Personalsorgen

Nmecha vor BVB-Comeback – Aber andere Personalsorgen

Dortmund (dpa) – Nach mehr als zweimonatiger Verletzungspause steht Nationalspieler Felix Nmecha vor seinem Comeback bei Borussia Dortmund. Laut Trainer Niko Kovac soll der 24-Jährige am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim SC Freiburg zumindest wieder zum BVB-Kader gehören.

«Er hat heute wieder voll mit der Mannschaft trainiert und er wird auch morgen wieder voll mit der Mannschaft trainieren», sagte Kovac am Mittag. Nmecha war wegen einer Bänderverletzung seit Ende Januar ausgefallen. 

Abwehrproblem droht

Dafür droht Kovac ein Abwehrproblem. Nationalverteidiger Nico Schlotterbeck ist gesperrt. Als Ersatz käme unter normalen Umständen Niklas Süle in Betracht. Doch der 29-Jährige erlitt beim 3:1 (2:0) am vergangenen Sonntag gegen Mainz 05 ein «schmerzhaftes Hämatom» bei einem Zusammenprall. 

«Wir müssen schauen, ob er morgen überhaupt mit der Mannschaft trainieren kann und ob er eine Option sein kann», sagte Kovac, der auch um Kapitän Emre Can wegen muskulärer Probleme an den Adduktoren bangt.

Unklar, was mit Guirassy ist

Obendrein ist der Einsatz von Stürmer Serhou Guirassy unsicher. Guirassy hatte das Spiel in Mainz ebenfalls wegen Adduktorenbeschwerden verpasst. «Er hat bis heute noch nicht wieder mit der Mannschaft trainiert. Aber er ist schon wieder auf dem Weg der Besserung. Wir werden sehen», sagte Kovac. 

Für den Tabellenzehnten, der aktuell vier Zähler hinter den Europapokalrängen liegt, wäre ein weiterer Erfolg gegen einen direkten Konkurrenten Gold wert. «Für uns ändert sich da nichts. Wir wissen auch, dass das ein wichtiges Spiel ist», sagte Kovac.

DFB-Frauen hinken Wücks Erwartungen noch hinterher

DFB-Frauen hinken Wücks Erwartungen noch hinterher

Frankfurt/Main/Dundee (dpa) – Nur noch drei Monate und vier Spiele vor der Europameisterschaft im Juli in der Schweiz stecken die deutschen Fußballerinnen immer noch in der Findungsphase. «In meiner idealen Traumwelt wären wir schon ein bisschen weiter. Ich habe mir das etwas einfacher vorgestellt», räumte Bundestrainer Christian Wück vor den beiden Nations League-Spielen gegen Schottland ein.

Eigentlich wollte der 51-Jährige die Partien gegen den 24. der FIFA-Weltrangliste an diesem Freitag (20.35 Uhr/ZDF) in Dundee und am kommenden Dienstag (17.45 Uhr/ARD und KiKA) in Wolfsburg nutzen, um seine Auswahl einspielen zu lassen. Doch der Umbruch nach dem Rücktritt von Routiniers wie Alexandra Popp und Marina Hegering gestaltet sich für den Nachfolger von Horst Hrubesch schwieriger als gedacht. 

Auf die Frage, wie weit die DFB-Frauen auf einer Skala von null bis zehn sind, antwortete Wück: «Da würde ich mal eine 6,5 bis 7 angeben.» 

Vor allem die Abwehr bereitet Sorgen

Zuletzt gewannen die DFB-Frauen um Kapitänin Giulia Gwinn zwar mit 4:1 gegen Österreich, der Bundestrainer machte aber auch dieser Tage keinen Hehl aus einer Unzufriedenheit: «Die Art und Weise hat mir von der ersten bis zur letzten Minute nicht wirklich gefallen.»

Die Baustellen ziehen sich bei den Olympia-Dritten vor allem durch die Defensive und durchs Mittelfeld: In der Viererkette ist nur Gwinn auf rechts gesetzt, Janina Minge, zuletzt Innenverteidigerin, eigentlich eher weiter vorn zu Hause. Alternativen sind rar. 

Zumal Kathrin Hendrich (beide Wolfsburg) und Rebecca Knaak (Manchester City) verletzt im Aufgebot fehlen. Bibiane Schulze Solano (Athletic Bilbao) wird es nach ihrer schweren Knieverletzung wohl bis zur EM nicht schaffen. Sara Doorsoun aus Frankfurt fällt zumindest für Freitag wegen muskulärer Probleme aus. Möglicherweise rückt Chelseas Mittelfeldakteurin Sjoeke Nüsken in die Abwehr. 

Kehrt Lena Oberdorf rechtzeitig zurück?

Im Mittelfeld hat zwar Elisa Senß von der Eintracht als Vertreterin von Lena Oberdorf überzeugt, sie bringt aber nicht die Wucht der schmerzlich vermissten Bayern-Spielerin mit. Immerhin darf Wück auf ein Comeback der 23-Jährigen, die in München wieder Teile des Teamtrainings absolviert, vor der EM hoffen: «Bei Obi ist es einfach so, dass da die zeitliche Komponente eigentlich passen könnte, passen müsste.»

Wück muss jetzt schnellstens Stabilität in die Abläufe bekommen und sein Gerüst finden. Nach den Duellen gegen Schottland bleiben nur noch zwei Länderspiele vor dem Saisonhöhepunkt in der Schweiz: gegen die Niederlande am 20. Mai in Bremen und gegen Österreich am 3. Juni. 

Der Bundestrainer hat jetzt den Kader noch mal erweitert. «Ich glaube schon, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich hätte mir aber gewünscht, dass wir schneller zu unserer Wunschformation finden», erklärte er, meinte aber auch vielsagend: «Wir müssen einfach die Mannschaft finden, die in der Lage ist, gegen vielleicht elf bessere Einzelspielerinnen zu gewinnen.»

Dass sich der deutsche Frauenfußball international mächtig strecken muss, beweist auch – trotz des erfolgreichen Kraftakts bei Olympia 2024 -die WM-Blamage von 2023. Und zuletzt wurden die beiden Spitzenclubs FC Bayern München und VfL Wolfsburg in der Champions League von Olympique Lyon und vom FC Barcelona vorgeführt.

Ergebnisse in der Königsklasse als Warnschuss 

«Klar waren die Ergebnisse ernüchternd», sagte Wück. Dies habe «ein bisschen am Selbstbewusstsein der Spielerinnen gekratzt. Aber ich glaube nicht, dass wir uns vor anderen Nationen verstecken müssen.» Die Spielerinnen müssten «diesen DFB-Schalter umlegen». Der frühere Bundesliga-Stürmer will nun gegen Schottland «eine deutsche Mannschaft sehen, die von der ersten bis zur letzten Minute spielbestimmend ist».    

Keine hundert Tage vor dem ersten EM-Spiel gegen Polen am 4. Juli findet es Torhüterin Ann-Katrin Berger «echt schade», dass die Lage mit den Ernüchterung in der Königsklasse verglichen werde. «Ich habe überhaupt keine Sorge für die Europameisterschaft. Das ist ein ganz anderes Umfeld, eine ganz andere Taktik», sagte die «Fußballerin des Jahres» vom US-Club NJ/NY Gotham FC.

Wück sieht bei DFB-Frauen noch viel Arbeit

Wück sieht bei DFB-Frauen noch viel Arbeit

Dundee (dpa) – Drei Monate vor der Europameisterschaft in der Schweiz sieht Christian Wück bei den deutschen Fußballerinnen noch viel Arbeit. «Ich habe mir das ein bisschen einfacher vorgestellt», sagte der 51-Jährige vor den beiden Nations-League-Spielen gegen Schottland. Bei der Frage, wie weit die DFB-Frauen auf einer Skala von null bis zehn sind, sagte er: «Da würde ich mal eine 6,5 bis 7 angeben.»

Dennoch seien die Olympia-Dritten, die an diesem Freitag (20.35 Uhr/ZDF) in Dundee und am kommenden Dienstag (17.45 Uhr/ARD und KiKA) in Wolfsburg gegen die Schottinnen antreten, «auf einem guten Weg. Ich glaube, dass wir eine Entwicklung angestoßen haben (…), hinter der die Spielerinnen stehen. Wir arbeiten intensiv an Verhaltensweisen, die auch konträr zu denen im Verein sein können.»

Champions-League-Aus kratzt am Selbstbewusstsein 

Die Lehrstunden des FC Bayern München gegen Olympique Lyon und des VfL Wolfsburg gegen den FC Barcelona in der Champion League seien «natürlich auch nicht förderlich, weil das ein bisschen am Selbstbewusstsein der Spielerinnen kratzt.». 

Probleme hat das Wück-Team vor allem in der Abwehr, wo neben den verletzten Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg) und Rebecca Knaak (Manchester City) für Freitag auch noch die Frankfurterin Sara Doorsoun wegen muskulärer Probleme ausfällt und es wenig Alternativen gibt. «Die Personalsituation in der Defensive, speziell in der Innenverteidigung, ist nicht optimal», sagte Wück. Möglicherweise rückt Chelseas Mittelfeldspielerin Sjoeke Nüsken in die Viererkette. 

Nach den Duellen gegen Schottland, das sich nicht für die EM qualifizieren kann, bleiben den deutschen Frauen und dem Bundestrainer nur noch zwei Länderspiele vor dem Saisonhöhepunkt in der Schweiz: gegen die Niederlande am 20. Mai in Bremen und gegen Österreich am 3. Juni.